Die Historie vom Nockherberg

1627 wurden von Kurfürst Maximilian I. die sogenannten Paulaner in das »Kloster Neudeck ob der Au« berufen.
1634 Spätestens in diesem Jahr begannen die Paulaner Mönche mit dem Bierbrauen.
1751 Ein kurfürstliches Mandat erlaubte endlich ausdrücklich den öffentlichen Bierausschank am Festtag des Ordensgründers des hl. Franz von Paula, am 2. April.
1773 Zu einer Berühmtheit in der bayerischen Braugeschichte wurde Bruder Barnabas Still, der von 1773 an Braumeister der Paulaner war. Nach seiner Grundrezeptur wird bis heute der »Salvator« gebraut.
1780 Knapp zehn Jahre vor der Auflösung ihres Klosters in Neudeck wurde durch Verfügung des Kurfürsten Karl Theodor den Paulanern der uneingeschränkte Bierausschank gestattet.
1799 Unter der Regierung des Kurfürsten Maximilian Josef geriet das Heilig-Vater-Fest am 2.April dank der Beteiligung des gesamten kurfürst-lichen Hofstaates und der Bevölkerung Münchens erstmals zum größten Volksfest in der Stadt. Das Kloster wurde am 23. Juli 1799 aufgelöst. Es folgte eine komissarische Verwaltung der Klosterbräuhauses durch den kurfürstlichen Hofrat Graf Arco von Valley.

1806 Der Braumeister Franz Xaver Zacherl über-nahm vorerst pachtweise das Klosterbrauhaus. Sieben Jahre später kaufte er das gesamte Areal. Er setzte die Tradition des »Heilig-Vater-Bier-Ausschankes« fort.
1849 Nach dem Tode Franz Xaver Zacherls erbten seine Neffen Heinrich und Ludwig Schmederer aus Tölz die Brauerei.
1861 Erstmals 1861 wurde der Frühjahrstrunk im neu erbauten »Zacherl-Keller« auf dem Nockherberg ausgeschenkt, dem heutigen »Paulaner am Nockherberg«.
1899 Mit Beschluss vom 20. Juni 1899 erkannte das Kaiserliche Patentamt in Berlin die Bezeichnung »Salvator« entgültig als gesetzlich geschütztes Warenzeichen an.
1905 Bau des Salettls.
1944 Vollständige Zerstörung durch einen Bombenangriff.
1944-
1950
Wideraufbau des Salvatorkellers.
1950 Die erste Salvatorprobe nach dem Zweiten Weltkrieg fand am 10. Februar 1950 statt.
1965 ist der alte Brauch wiederbelebt worden, dem bayerischen »Landesvater« den ersten Humpen Salvator zu kredenzen.
1994 Umbenennung des »Salvator-Kellers« in »Paulaner-Keller« durch die Paulaner Brauerei.
1999 In der Nacht zum 28. November wurde die Säle und die Wirtsräume des damaligen »Paulaner-Kellers« bei einem Großbrand zerstört.
2000 Das traditionelle Starkbierfest fand bis zum Wiederaufbau des heutigen »Paulaner am Nockherberg« in einem Zelt auf dem Mariahilf-platz statt.
2003 Im März 2003 wird der neu erbaute »Paulaner am Nockherberg« eröffnet und das traditionelle Starkbierfest findet wieder für 17 Tage im »Paulaner Festsaal« statt.


HISTORIE IM DETAIL

Salvator
Brand
Abriss
Neubau






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